Chief Ho’Omau
- Seit dem 18. Lebensjahr mehrfacher Startup-Gründer
- VC Investor in Sport-, Gesundheits- & Ernährungsunternehmen
- War in 10+ Vorständen tätig
- 119 absolvierte Rennen
- 20x Ironman, 10x 70.3, 18x 26.2, 21x 100mi, 9x 200mi,…
- Mehrfach für die Ironman-Weltmeisterschaft qualifiziert und erfolgreich gefinisht
- 11 anerkannte Trainerzertifikate und Qualifikationen im Sportbereich
- 6× Gesamtsiege, 9× Gesamt-Podiumsplätze
- 15× AK-Siege, 20× AK-Podiumsplätze
- Weltrekord (FKT) für die schnellste Nonstop-Radfahrt von Los Angeles nach Las Vegas
- Vater von Drillingen
- Verheiratet mit Dr. Kristi Funk (weltweit renommierte Krebschirurgin)
- Seit 2017 100% vegan
Eine außergewöhnliche Geschichte und ein besonderer Weg zum Ausdauersport
Willkommen bei Ho´Omau Endurance! Ich bin Andy Funk, Gründer und CEO oder, wenn du so willst, Chief Ho´Omau. Das hier ist kein typischer Lebenslauf, also ist genau jetzt der perfekte Moment, dir einen frisch gebrühten Kona Kaffee zu holen - du wirst mir später dafür danken.
Die deutschen Wurzeln
Ich bin in den späten 70er- und 80er-Jahren in einer kleinen Stadt außerhalb von Hamburg aufgewachsen. Gutes Wetter? Eher selten und über Ausdauersport wurde genauso viel gesprochen wie über Michael Jacksons neusten Hit - also praktisch gar nicht. Zum Glück haben mir meine Eltern die Freiheit gelassen, alle Sportarten auszuprobieren, auf die ich Lust hatte. Als Kind spielte ich Tennis und war ständig mit dem Fahrrad unterwegs bis ich dann aber während eines Familienausflugs auf einer schnellen Abfahrt stürzte. Danach war das Kapitel Radfahren für mich erstmal erledigt. Zwischendurch spielte ich noch Fußball und war dort Torhüter. Ergebnis: zwei gebrochene Handgelenke. Also startete ich einen neuen Versuch mit einer weiteren Sportart und wechselte zum Golf. Es lief überraschend gut und ich gewann sogar kleinere Tourniere, aber mit unserem Umzug in die Großstadt war es damit genauso schnell vorbei wie mit Fußball und Tennis. Schwimmen hingegen blieb. Ich liebte es ins Schwimmbad zu gehen und machte jedes Schwimmzeichen, das man in Deutschland bekommen kann. Auch das ging leider nur so lange, bis ich im im Winterurlaub auf den Kanaren bei einem Sturm von einer Strömung weit hinaus aufs offene Meer gezogen wurde. Es wurde verdammt knapp. Danach war klar: Auch Schwimmen hatte sich erledigt.
Kaum hatten meine meine Eltern beschlossen, nach Hamburg in die "große" Stadt zu ziehen, wurde ich plötzlich ernsthaft krank. Die Diagnose: akuter entzündlicher Rheumaschub. Rheuma? Mit 10 Jahren? Ich musste 5 Wochen lang im Kinderkrankenhaus bleiben. Zeitweise stand sogar die Frage im Raum, dass mein Herz bleibende Schäden davontragen könnte. Niemand wusste wirklich genau, was mit mir los war sondern nur, dass etwas ganz und gar nicht stimmte und mein Fieber einfach nicht runter ging. Aber ich habe es wieder lebend herausgeschafft - vielleicht schon damals mit dem Herzen eines zukünftigen Ironman.
Wenn man mein Aktivitätslevel als junger Teenager beschreiben müsste, wäre „beeindruckend“ vielleicht nicht ganz das richtige Wort: Mit 13 habe ich schon geraucht und getrunken (fairerweise muss man sagen: Da, wo ich aufgewachsen bin war es total normal. Aber ja, das soll jetzt keine Ausrede sein). Ich habe viel gefeiert, bin mit meinem unfassbar nervig lauten 30cc Moped zu meiner damaligen Freundin gefahren und blieb oft bis spät nachts wach, um amerikanische TV Shows zu schauen, die in Deutschland nur nachts liefen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir im Sportunterricht einen Kilometer laufen mussten. Meine Lunge fühlte sich so an, als würde sie meinen Körper verlassen wollen. Ich habe Laufen einfach nur gehasst. Meine größten Erfolge damals? Skateboarden mit meinem besten Freund und Bruder Alex und nach der Schule zu Michael Jackson Videos tanzen (das war wirklich eine große Sache). Naja, immerhin habe ich ETWAS gemacht.
Meine Eltern haben realisiert, dass ich in einer downward spiral athletically speaking und meldeten meinen Bruder und mich deswegen für Kyokushinkai Karate an (voller Körperkontakt, kein Schutz, aua), to get both of our butts whipped into shape. Irgendwie hat es tatsächlich funktioniert. Wiederholungen wurden auf japanisch gezählt und zwar so oft, dass ich bis heute, fast 35 Jahre später, immerhnoch auf Japanisch bis 10 zähle (kein Witz). Außerdem haben wir gelernt, wie man unglaublich viele Push Ups und SitUps macht und ich konnte einen Split zwischen 2 Stühlen machen, wie Jean-Claude Van Damme.
Mit Sixpack und now eternally unstoppable, ging das Leben weiter. Karate war irgendwann nur noch eine ferne Erinnerung, genauso wie das Tanzen, Skaten, Spagate, Sip-ups und Liegestütze. Mit 16 war ich dann immerhin schon auf einem etwas weniger peinlichen 80-ccm Motorrad unterwegs. Ich rauchte fast eine Schachtel am Tag, trank, feierte, ließ mir Tattoos stechen Mit Sixpack und now eternally unstoppable, ging das Leben weiter. Karate war irgendwann nur noch eine ferne Erinnerung, genauso wie das Tanzen, Skaten, Spagate, Sip-ups und Liegestütze. Mit 16 war ich dann immerhin schon auf einem etwas weniger peinlichen 80-ccm Motorrad unterwegs. Ich rauchte fast eine Schachtel am Tag, trank, feierte, ließ mir Tattoos stechen und war mit meinen unglaublich langen Haaren Leadgitarrist in meiner Schulband. After some lower back pain and an orthopedic check-up one day, the doctor told my Mom that my lower spine “didn’t look so hot”. Meine Mutter nahm es etwas zu ernst und befreite mich für ein ganzes Schuljahr vom Sportunterricht. Na super, jetzt musste ich nichtmal mehr bei den schulischen Aktivitäten mitmachen. Was will ich mehr? So ging es weiter - Burger Kind und McDonalds waren feste Zwischenstopps auf meinen Motorradtouren. Mit 18 rauchte ich mindestens eine Schachtel am Tag und aß täglich einen oder sogar 2 Double Whopper am Tag. Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln...
Unternehmerische Anfänge & Kalifornische Träume
Meine Reise mit Computern begann 1983, im Alter von 7 Jahren. Zu einer Zeit, als ein PC zu Hause noch alles andere als selbstverständlich war, entwickelte ich die erste computergenerierte Schülerzeitung Deutschlands. Natürlich war es für mich ein großer Vorteil, einen Vater zu haben, der Geschäftsführer eines 140 Jahre alten Familienunternehmens war - a large insurance brokerage firm that I was slated to probably run one day. Ich baute Computer selbst zusammen, lernte programmieren und gestaltete erste Designs. Noch während der Schulzeit arbeitete ich nachts bereits an meinem ersten Start-up. My eyes were laser focused on California, where all the action was happening in technology. The 1990’s were in full swing, and I wanted my part of it.
Ich drückte die Schulbank und saß danach stundenlang am Schreibtisch, wo ich an meinem ersten Unternehmen arbeitete - mein Aktivitätslevel erreichte also ganz neue Höhen, sofern man 0 überhaupt als Höhe bezeichnen kann. Kurz darauf hatte ich zum ersten Mal amerikanischen Boden unter den Füßen: In meinen letzten richtigen Sommerferien bin ich mit dem Fahrrad die Route 66 von Chicago bis Los Angeles gefahren. Ich habe einfach eine Schwäche für alles auf zwei Rädern und habe mich dabei in dieses Land verliebt. Die Vorstellung nach Kalifornien zu ziehen, hat in mir so viel ausgelöst, dass ich auf einmal Dinge veränderte, mit denen wohl niemand gerechnet hätte: Ich hörte von heute auf morgen mit dem Rauchen auf, trank kaum noch und auch das ständige Feiern war plötzlich vorbei. Es fühlte sich an wie ein kompletter Neustart - Andy Funk in der Kalifornien-Version. Und ja, sogar die langen Haare waren irgendwann weg.
Der Start in Kalifornien war alles andere als leicht, nachdem ich die nicht gerade leichte Entscheidung getroffen hatte, unser Familienunternehmen in fünfter Generation hinter mir zu lassen. After all, who purposefully walks away from an inheritance that would make you insanely rich for life? Ich wusste aber ganz genau was ich wollte und was nicht. Die Beziehung zu meinen Eltern war zu der Zeit nicht gerade die beste, das Geld war ständig knapp, die Kreditkarten am Limit und Fast Food war oft die einzige Möglichkeit, über die Runden zu kommen, weil es ins Budget passte (wenn man das überhaupt Budget nennen konnte). Meine Favoriten? das 49-Cent-Menü von Del Taco und der 99-Cent-Burger bei Jack in the Box - Wobei letzterer heute natürlich längst nicht mehr 99 Cent kostet - danke, Inflation. Dank meines Kumpels Jack wog ich etwas mehr als zwei Jahre nach dem Start meines verrückten Kalifornien-Kapitels plötzlich 206 Pfund. Ist das wirklich so viel? Nein, nicht unbedingt. No, not necessarily – but I weigh just over 160lbs today, so for me – that was a significant uptick and more than I had ever weighed before.
Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio konnte ich mir damals nicht leisten, also fing ich an, jeden Morgen um 6:00 Uhr um die Häuserblocks meiner Nachbarschaft zu laufen. Meine Wohnung hatte nicht einmal 500sqf (sobald das Bett darin stand, war eigentlich kein Platz mehr). Es fühlte sich wie ein endloser Lauf an (Vor Kurzem habe ich die Strecke noch einmal nachgemessen: Es waren gerade einmal 1,2 Meilen, und ich brauchte dafür 15 Minuten). Laufen war furchtbar, aber ich blieb dran und zog es trotzdem jeden Tag durch - nach und nach verlor ich auch langsam an Gewicht. Kurz darauf kaufte ich mir ein Surfboard, und Poseidon machte mir sehr schnell klar, wie viel Spaß dieser Sport machen kann. Ein Jahr später, inzwischen in den späten 90ern, ging es bergauf. Ich konnte mir endlich eine Mitgliedschaft im Bally Total Fitness in Studio City leisten und machte bei Bill Phillips’ erster Body-for-LIfe-Challenge mit. Erinnerst du dich noch daran? Damals war so etwas einfach total angesagt.
Fünf Jahre nach Beginn meines Kalifornien-Abenteuers, immer noch in meinen frühen Zwanzigern, hatte sich einiges verändert: I had not just become a non-smoking, 180’ish-weighing gym rat who would do a “killer” 30-min 3-miler run at the gym for cardio and surf all Saturday and Sunday, I had also sold three businesses and founded a venture capital firm that focused on social impact, sports, health & wellness. Mittwochs ging es mit meinem Team (zumindest mit denen, die verrückt genug dafür waren), um 6:00 Uhr morgens nach Malibu. Auf dem Programm: drei Meilen Laufen im Sand, ein paar Sit-ups und Surfen, wenn die Wellen gut waren. Danach gab es ein ordentliches warmes Frühstück im Ort, bevor wir mit Verspätung ins Büro kamen. Wir nannten das Ganze „Feel Good Days“. Und der Name passte. Diese Tage fühlten sich nicht nur gut an - sie waren es auch. Und ich vermisse sie bis heute. In dieser Zeit schleppte ich auch meinen damaligen Kollegen David ins örtliche Fitnessstudio und brachte ihm bei, wie man Gewichte mit sauberer Technik hebt. Soweit ich zuletzt gehört habe, ist er auch 20 Jahre später noch genauso gymverrückt wie damals. Gotta love it!
Der Startschuss in die Sportwelt
Irgendwann ergab sich die Chance, das damals größte Indoor Spinning Studio in LA zu kaufen - inklusive eines kleinen angrenzenden Fitnessstudios. Also schloss ich mich mit ein paar Freunden zusammen und wir kauften es. Warum auch nicht? Fast 20 Jahre nach meinem Radunfall als Kind saß ich wieder auf dem Fahrrad. Den ganzen Tag über gingen dort Promis ein uns aus, spin their hearts out over some music and gossip und ich selbst drehte spätabends, wenn alle verschwunden waren, die Anlage für mich allein auf volle Lautstärke und machte noch ein gnadenloses Solo-Workout. Das Leben war gut.
In der Zwischenzeit passierte auch einiges in Europa: mein Bruder Alex kaufte sich sein erstes Rennrad und setzte alles daran, mich ebenfalls für das „echte“ Radfahren draußen zu begeistern. Es brauchte etwas mehr als ein Jahr und viele Nachrichten meines Bruders, bis ich nachgab und mir mein erstes Trek Rennrad kaufte. Es war ein schwerer, grauer Aluminiumklotz - nicht wirklich schön, aber ich liebte es. Zu der Zeit war ich 25 und meine übliche Runde ging über 23 Meilen von Woodland Hills durch die unteren Bereiche der Malibu Mountains. Schnell wurde mir klar: Draußen zu fahren war viel anstrengender als Indoor-Spinning. Was hatte ich mir nur dabei gedacht?
Mein Trek Rennrad ist geblieben, aber das Indoor-Cycling-Studio und das angeschlossene Gym waren dagegen schon bald wieder Geschichte und wurde verkauft. Mit meiner Venture Capital Firma investierte ich weiterhin in spannende Unternehmen wie Alter-G (das später mit ReWalk fusionierte) und GameReady (später von Avanos Medical übernommen). Beide trugen wesentlich dazu bei, die Rehabilitation im Sportbereich und bei medizinischen Beschwerden neu zu denken. Für mich war das der erste wirkliche Einstieg in die Welt der Sportwissenschaft, Technologie und Verletzungsrehabilitation. Daneben investierten wir auch in mehrere Unternehmen aus dem Food- und Nutrition-Bereich, von denen eines sogar an die Börse ging. Dadurch wuchs mein Interesse an Ernährung und ihrem Einfluss auf Gesundheit, Alltag und sportliche Leistungsfähigkeit noch einmal deutlich.
Liebe & der dreifache Treffer
When I met Kristi in 2005, my hair was way too short and you might have thought my life’s ambition was to end up on the cover of Men’s Health magazine – trust me, it wasn’t – I just loved going to the gym and was definitely looking it. Being fit and all, the farthest I had ever run was still just about 3 miles, and my cycling had never gone beyond 35+ miles – and I am the first to admit it, I wasn’t even going very fast. As it usually is when you meet the love of your life, other things become less urgent. In 2006, I took the bike out just a few times, went surfing even less than that, the Wednesday Feel Good Days were all but gone, and the wine, cheese and Sushi consumption was on a rapid upward trend. Married just a year laterKristi war eine außergewöhnlich talentierte Krebschirurgin, und uns wurde schnell klar, dass ihre medizinische Expertise und mein unternehmerisches Denken ein starkes Team ergaben. So entstand die Idee für das erste unabhängige Brustkrebszentrum in den USA, das nicht zu einem Krankenhaus gehörte. Ein Zentrum, in dem Vorsorge, Diagnostik, Bildgebung, Chirurgie und Genetik unter einem Dach stattfinden konnten, deutlich schneller und organisierter als anderswo. Ende 2008 unterschrieben wir den Mietvertrag für ein 8.000 sqf großes Zentrum in Beverly Hills. Es fühlte sich so an, als würde alles genau in die richtige Richtung laufen.
Ein paar Wochen später saßen wir beim Abendessen in Santa Monica, als ich die Worte „Ich bin schwanger“ hörte und dabei fast mein Weinglas vom Tisch umstieß. Wir wollten unbedingt eine Familie gründen und der erste Ultraschalltermin konnte gar nicht schnell genug kommen. Endlich würden wir ein Baby bekommen. Es gab aber noch eine Überraschung: Es waren 3 kleine Jungs unterwegs und sie sollten unser Leben komplett auf den Kopf stellen. Der Mietvertrag in Beverly Hills war bereits unterschrieben, also gab es kein Zurück mehr. Im März 2009 öffneten sich die Türen für das Pink Lotus Breast Center - and yes, that was the same month the worldwide financial markets collapsed due to the housing crisis. The timing was incredible: ein selbstfinanziertes Startup, eine weltweite Finanzkrise und Drillingsjungs im Bauch. Wir brauchten Unterstützung, mehr Platz, mehr Kapital, mehr Personal - kurz gesagt: mehr von allem. Nichts davon war leider leicht zu bekommen.
In 2010, a year into our triplet adventure, I noticed something I hadn’t in over a decade: Mein Aktivitätslevel war wieder bei 0. Wenn ich mich nicht gerade um unsere Kinder kümmerte, arbeitete ich nonstop oder versuchte, etwas Schlaf nachzuholen. Gleichzeitig kam das Gewicht zurück - langsam, aber nicht zu übersehen. Ahhh that’s just how it goes I told myself, and ignored the problem. Zur gleichen Zeit erzählte mir mein Unternehmerfreund Sean ständig von diesem Ironman-Triathlon, weil er wusste, dass ich schon länger in Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit & Wellness investierte. Ich verstand nur Bahnhof. Welcher Mensch will freiwillig drei Sportarten gleichzeitig machen? I was already living a life of non-stop action, had no time, but I loved listening to Muse. And therein was the simple solution to my current weight problem. How? Anfang 2010 versprach ich mir selbst folgendes: Ich laufe jeden Tag so schnell ich kann genau 5 Minuten und 3 Sekunden. Nicht länger, nicht kürzer. Und zwar zu meinem Lieblingssong: Uprising.
Ausdauersport: All-In
Also rein in die Laufschuhe, iPod (RIP) geschnappt und los: Jeden Tag lief ich so schnell ich konnte - bis das Lied zu Ende war. Ich war so dermaßen außer Form or einfach nur ein miserabler Läufer, dass ich oft noch 20 Minuten nach dem Lauf geschwitzt habe. Das spielte aber keine Rolle. Ich habe es trotzdem durchgezogen. Every day I got a few feet farther down the street, und nach nicht einmal 6 Monaten dieser täglichen 5-Minuten „Uprising“ Einheiten verbesserte ich mich von einem 9 Minuten Tempo auf knapp über eine 5 Minuten Meile. Wenn das kein echtes Uprising war! Mehr als diese fünf Minuten hatte ich damals nicht. Aber diese fünf Minuten nutzte ich zu 100 Prozent.
2011 wurde es nicht wirklich ruhiger, aber mit zusätzlicher Unterstützung und mehr Personal musste ich keine 16 Stunden am Tag mehr arbeiten - 12 Stunden reichten wohl aus (makes you think twice about opening your own business, right?). Mein Kumpel Sean ließ nicht locker und erzählte mir immernoch etwas vom Ironman. Und ich? Ich ignorierte es weiterhin. Außerdem tragen Triathleten komische Klamotten. Mein Interesse an Sportwissenschaft war dagegen nach wie vor da und ich hatte mir gerade den offiziellen U.S. Navy SEAL Guide to Fitness and Nutrition gekauft. Vorher hatte ich fast jeden Tag mit einem member of the military im Gym trainiert und fand es unglaublich faszinierend, wie die Navy Seals, die härtesten Soldaten der Welt, trainierten. Beim Lesen des Handbuchs, das von mehreren Ärzten und promovierten Wissenschaftlern zusammengestellt worden war, dachte ich mir, dass diese Leute extrem gute Langstreckenläufer und Schwimmer sein mussten... und Radfahren mochte ich sowieso schon. Moment mal. Schwimmen, Radfahren, Laufen? War es am Ende doch mein Ding?
Ich öffnete YouTube (subscribe to the Ho’Omau channel), zu einer Zeit, in der 1000 Likes auf ein Video noch richtig viel waren und gab "Ironman Triathlon" ein (sorry, Tony Stark). Und dann sah ich sie: Männer und Frauen, die sich durch die Lavafelder von Kona quälten und dabei Leistungen vollbrachten, die übermenschlich wirkten. Ich versuchte nicht mehr weiter darüber nachzudenken, bekam das Bild aber nicht mehr aus dem Kopf. Sean hatte von Anfang an recht – this was epic! Ich konnte 3 Meilen laufen, 35 Meilen auf dem Rad sitzen und konnte jetzt dank Muse auch ganz schön schnell laufen. Aber 2.4 Meilen Schwimmen, 112 Meilen Radfahren und 26.2 Meilen Marathon? Ich war seit meinem achten Lebensjahr nicht mehr in einem richtigen Bahnenbecken gewesen.
Von den wenigen YouTube-Videos, die es damals gab, kam ich einfach nicht mehr los. Sie hatten in mir etwas ausgelöst, das ich nicht wirklich erklären konnte und sah sie mir auf Dauerschleife an. Es fühlte sich so an, als würde ein kleines Wesen mit einem riesigen Megafon in meinem Ohr sitzen, das nonstop brüllte: „Meld dich endlich an!“ Genau das tat ich und es ging los: Am 13. Februar 2011 begann mein Training. Erst ein Lauf, dann 2 Meilen, dann 7 Meilen, dann 11 Meilen. Kurz darauf landete ich wieder im Bahnenbecken – ausgerechnet dort, wo Gerry Rodrigues von Tower 26 Schwimmer trainierte, die deutlich schneller unterwegs waren als ich. Außerdem kaufte ich mir einen CompuTrainer (a what?) und machte meinen ersten FTP Test. 186 Watt, WOW! Meine kurzen 5 Minuten Läufe gaben mir eine gute Grundlage, auf die ich aufbauen konnte und und schon im März lief das Training auf Hochtouren. The clip-on aerobars on my road bike (sigh), which had been upgraded to the lowest-budget version of a Trek Madone, made me feel just enough like a triathlete, and soon I was signed up for Ironman Cozumel to take place in late November – I had 9 months to get my act together. Im Juni lief ich meinen ersten Marathon, im Juli meinen ersten 10k, im August mein erstes Trailrennen und im Oktober meinen ersten Halbmarathon. Zwischen Unternehmen, Alltag und Drillingen blieben mir pro Woche nur 6-7 Trainingsstunden. Nicht gerade viel, also zählte jede Minute. Genau wie damals jede Sekunde bei meinen 5 Minuten Läufen zählte. Dann kam der große Tag: Am 27. November 2011 überquerte ich beim Ironman Cozumel nach 10:46:37 Stunden die Ziellinie. Ich war damals 35 - und dieses Erlebnis veränderte meine Sicht auf das Leben für immer.
Der Weg nach oben
2012 machte ich schnell Fortschritte, weil ich es in erster Linie nicht übertrieb und nicht ständig über mein Limit ging wie viele andere Athleten in meinem Umfeld. Mein Trainingsumfang blieb mit 6-7 Stunden pro Woche immer noch eher gering, aber jede einzelne Einheit zählte. Der Nachteil daran: Viel klassisches Zone 2 Training bekommt man damit nicht gerade zusammen. Kristi und ich fanden dafür aber die perfekte Lösung. An den Wochenenden zogen wir die Drillinge in Fahrradanhängern über den Radweg in Santa Monica. Daraus wurde für viele Jahre ein festes Ritual, bei dem oft 25 bis 40 Meilen pro Wochenende zusammenkamen. Und obwohl ich dafür nur mein Cruiser Bike nutzte, mit zwei kleinen Jungs im Fahrradanhänger hinter mir, trafen diese Ausfahrten ziemlich genau meinen Zone 2 Bereich. Problem gelöst! 2012 stand ich ganze 19x an einer Startlinie und ich liebte es. Nach meinem Sieg in der Bergwertung bei einem Gran Fondo durfte ich sogar die echte Trophäe des Giro d’Italia in den Händen halten.
2013 was quickly shaping up to be the best year ever. Es sah ganz so aus, als würde unser Krebszentrum genauso schnell wachsen wie meine Ausdauerleistung. I had been on the front page of newspapers and featured in magazines before as an entrepreneur, doch dieses Jahr war eine ganz andere Liga. Angelina Jolie hatte ihre doppelte Mastektomie öffentlich gemacht (durchgeführt von Kristi in unserem Zentrum), Kristi wurde zur LA Woman of the Year, wir bekamen weltweite Medienaufmerksamkeit mit Titelgeschichten in Ländern, von denen ich zum Teil noch nie gehört hatte, unzähligen Interviews, abenteuerlichen Fotoshootings und weiteren hochriskanten Situationen (I’m looking at you, Tomo!). Spaß beiseite: Wir hatten dieses Unternehmen unter schwierigsten Bedingungen von null aufgebaut. Es tat gut zu sehen, dass sich die harte Arbeit auszahlt. Ich absolvierte 11 Rennen, stand bei zwei 50k Trailrennen auf dem Podium, wurde Gesamt 72. beim Ironman Los Cabos, verpasste die 3 Stunden Marke im Marathon nur knapp, lief eine neue Bestzeit im Halbmarathon, knackte die 10 Stunden Marke (Ho’Omau Sub-10 Challenge coming soon) beim Ironman Canada - eine der härtesten Strecken überhaupt und kam sogar als Gesamt 76. in Ziel. Das Verrückteste daran: Ich liebte das Laufen inzwischen wirklich! Vor meinen Augen sah ich schon die Zukunft: in einigen Monaten würde ich nach Cozumel zurückkommen, da unter 9:30 Stunden bleiben und 2014 bei der Weltmeisterschaft starten. Gerade einmal zwei Jahre nach meinem ersten Ironman hatte ich das Gefühl, alles sei möglich.
The Initial Curse
Die ständigen State Farm Werbungen mit Chris Paul gingen mir so langsam richtig auf die Nerven. Ich saß inzwischen schon die zweite Woche am Stück fast ohne Unterbrechung in unserem Wohnzimmersessel, schaute vor allem Basketball, weil die Saison gerade begonnen hatte und die Clippers tatsächlich unterhaltsamer waren als die Lakers. Mein ganzer Körper tat immer noch höllisch weh. Prellungen, Blutergüsse und aufgeschürfte, fehlende Haut waren das kleinste Problem. Wirklich schlimm waren die Verletzungen, die man von außen gar nicht sehen konnte: mehrere Muskel-, Bänder- und Sehnenrisse, allein vier im linken Hamstring, weitere im Unterschenkel, dazu mehrere Risse dritten Grades - teils mit Teilabriss, teils fast vollständig vom Knochen gelöst im linken Bein. Selbst die paar Meter zur Toilette brachten mich fast zum kollabieren. Die Schmerzen waren so schlimm, dass ich erst Monate später bemerkte, dass ich mir auch noch die Hand gebrochen hatte. The hand wasn’t even on my brain’s radar at the time. Der Unfall ereignete sich so schnell und was ich in diesem Moment noch nicht ahnte: Er würde mich für die nächsten 10 Jahre daran hindern, wieder auf so einem hohen Niveau leistungsfähig zu sein.
Eine halbwegs solide Leistung in Cozumel, was nur noch zwei Wochen entfernt lag, hätte schon gereicht, um mir Platz 1 im neuen All World Athlete Program von Ironman in den USA zu sichern. Klang sehr verlockend, allerdings konnte ich nichtmal richtig gehen. Tag für Tag I re-evaluated how I felt. Auf dem Rad konnte mein rechtes Bein noch ordentlich arbeiten, das linke rollte eigentlich nur mit. Schwimmen war kein Problem, weil ich meine Beine kaum einsetzen musste. Könnte ich den Ironman Cozumel in meinem jetzigen Zustand wirklich finishen? Auch wenn es so wäre, wäre das überhaupt gesund oder eine schlaue Entscheidung? Letztendlich entschied ich mich für das Rennen. Die ganze harte Arbeit meiner Saison durfte nicht umsonst gewesen sein. Hopefully my three boys would later look at this and see that sometimes, you just have to finish up what you started – even if it’s incredibly hard.
Ich erreichte das Ziel beim Ironman Cozumel nach knapp unter 12 Stunden. Den Marathon schaffte ich unter kaum auszuhaltenden Schmerzen humpelnd in 5 Stunden und 23 Minuten. Mein linkes Bein war zu diesem Zeitpunkt praktisch nutzlos und brauchte fast ein weiteres Jahr, um vollständig zu heilen. Der Zieleinlauf war ein sehr emotionaler Moment für mich. War es verrückt? Absolut. Und das war mir von Anfang an bewusst. Hat es sich gelohnt? Da bin ich mir sicher, auch wenn ich mit dem Wissen von heute wahrscheinlich eine andere Entscheidung treffen würde. Zwar belegte ich nicht den ersten Platz, dafür aber wurde ich in diesem Jahr fünfter in den USA der Altersklasse 35-39. Das war aber nicht das wichtigste. Wichtig war, dass ich mein Ziel erreicht hatte und genau dieses Gefühl made up for much of the pain I had to endure. Vielen Dank Molly Lavik, die die meinen Weg nach Cozumel in ihrem Buch Going Supernova: The Bold Paths of 101 Superachievers festgehalten hat. Going Supernova: The Bold Paths of 101 Superachievers.
Während mein Körper noch immer angeschlagen war und ich versuchte, langsam wieder zu Kräften zu kommen, lief ich weiter mit unserem deutschen Aupair Jacqueline – im langsameren Tempo, damit ich es überhaupt durchhalten konnte. Wir hatten 2013 angefangen, zusammen zu laufen. Im Juli lief Jacqueline ihren ersten 10K und im November ihren ersten Halbmarathon - eine Woche vor meinem Radunfall. 2014, mit gerade einmal 19 Jahren, stand dann ihr erster Marathon an. Ich konnte sie bis Meile 25 pacen, bis mein verletztes Bein einfach nicht mehr konnte. Sie schaffte den Marathon mit einer starken Leistung von 4 Stunden und 26 Minuten and that was my all out effort that year given my injury. Es war der einzige Tag in 2014, an dem ich zumindest annähernd came close to “racing” in 2014. Den Rest des Jahres versuchte ich einfach, irgendwie wieder stärker zu werden. Kristi und ich liefen oft in einem Tempo von 9-10 Minuten pro Meile, wobei ich kaum hinterherkam, ohne Ende schwitzte und danach völlig erschöpft war. Der Weg zurück war ein Kampf. Mental war ich am Boden, und ich war überzeugt, dass es das gewesen war.
The Poison Pill
Ich lief meine vertraute Trailrunde im Temescal Canyon im wunderschönen Pacific Palisades. Ich kannte diese Strecke in- und auswendig, genauso wie meine Bestzeiten an jedem einzelnen Punkt der Runde. Es war ein sonniger Donnerstag Anfang 2015, mein Unfall lag inzwischen fast 16 Monate zurück. Ich schaute auf meine Garmin und traute meinen Augen nicht: Den ersten Abschnitt am Temescal hatte ich exakt in meiner Bestzeit erreicht. – I was on fire and knew it. 11 Meilen später saß ich erleichtert und mit einem riesen Lächseln im Gesicht vor unserem Haus: Ich war wieder zurück. Ich war endlich wieder zurück! Jacqueline war in diesem Monat wieder aus Deutschland zu Besuch und alles fühlte sich endlich wieder richtig an – der Alptraum hatte ein Ende!
„Können Sie uns noch einmal genau sagen wo Sie waren und was Sie an diesem Tag gegessen haben?", fragte die Person am Telefon. Das war bestimmt schon der zwanzigste Anruf vom Gesundheitsamt des Bundesstaates, der Stadt, des Los Angeles County und von etlichen anderen Stellen, die sich für den Fall interessierten. Alle wollten dasselbe wissen: Was hatte zu einem der größten akuten Salmonellenausbrüche in der jüngeren Vergangenheit in Los Angeles geführt? Und alles begann mit mir – Patient 0. Nachdem ich den Lauf mit einem riesen Grinsen im Gesicht beendet hatte, sollte mir die nächsten 9 Tage nicht mehr lachen zumute sein. Wie es der Zufall wollte, aß ich genau nach dem Lauf Sushi und infizierte mich dabei mit einem seltenen, aggressiven und nur schwer nachweisbaren Salmonellenstamm. Kurze Zeit später verbreitete sich der Erreger in der ganzen Stadt, weil auch andere Sushi vom selben Fisch gegessen hatten. Zunächst erhielt ich die fälschlicherweise die Diagnose Colitis ulcerosa. Well, I didn’t have Ulcerative Colitis. Die Krämpfe, Schweißausbrüche und Schmerzen waren so stark, dass mein Radunfall im Vergleich fast wie ein Spaziergang wirkte. Mir war klar: Wenn ich jetzt nicht ins Krankenhaus ging, würde ich sterben. Also ging ich, denn irgendwann ist auch das größte Glück aufgebraucht und ich hatte bis dahin schon erstaunlich oft viel Glück gehabt. Insgesamt lag ich neun Tage lang ans Bett gefesselt und verlor 15 lbs. Was noch schlimmer war: es dauerte weitere 5 Wochen, bis ich mich wieder normal fühlte. Alle Fortschritte, die ich über 1 1/2 Jahre gemacht habe, waren mit einem Schlag weg. Es fühlte sich an, als wäre mein Unfall gerade erst passiert und als hätte sich nichts, wirklich nichts verändert. Noch nie in meinem Leben war ich so frustriert wie jetzt. Ich liebte das Laufen und ausgerechnet das konnte ich jetzt nicht.
Zum Glück haben unsere Jungs nicht wirklich mitbekommen, wie schwer diese Zeit für mich war. Für sie zählten die vielen kleinen und großen Aktivitäten im Haus und draußen. Kristi and ich zogen die Jungs damals immer noch in Fahrradanhängern am Strand entlang. Über die Jahre kamen über 4000 Meilen zusammen - mehr als nötig wäre, um die USA einmal komplett zu durchqueren. Was für ein Segen es doch ist, ein Kind zu sein! Sebastian, aka. Basti interessierte sich schon früh Radfahren. Noch vor Jahresende machten die Jungs ihren ersten Mini-Triathlon. 10 Bahnen in unserem Pool im Garten, ab in die Wechselzone, eine kurze Runde mit dem „Rennrad“ um die Siedlung und ab zum Laufen! Kristi wartete natürlich mit der dringend nötigen Verpflegung bereit. Es machte einfach unglaublich viel Spaß! Gleichzeitig hatte ichpersönlich einen echten Tiefpunkt erreicht. Durch die ständigen Rückschläge und den harte Weg zurück ging meine Freude am Laufen deutlich zurück. Ich musste umdenken und mich auf das konzentrieren, was ich noch richtig gut konnte: Radfahren.
The Relentless Return on the Bike
2015 ging ich fünfmal mit dem Rad an den Start: dreimal über 100 Meilen, zweimal über 200 Meilen. Das Ergebnis: zwei Siege, ein zweiter Platz und ein Sieg in meiner AK. Mein Kampfgeist war zurück. An einem Spätsommertag saß ich im Gottesdienst, als die vertraute Stimme mit dem riesigen Megafon plötzlich wieder in meinem Ohr auftauchte: Nutze das Rad. Mach was Großes. Mach was Großes? Was soll das denn heißen? Genau das fand ich schon einige Stunden später heraus. Vegas In 24 war geboren: eine ununterbrochene, windschattenfreie und komplett ohne Unterstützung gefahrene Radchallenge von Los Angeles nach Las Vegas - über eine brutal anspruchsvolle, bergige Strecke von 365 Meilen mit 14.8K Höhenmetern, quer durch die Wüste in weniger als 24 Stunden. Für die Vorbereitung gab ich mir ganze vier Monate. Genau, nur 4 Monate. Die Challenge war gesetzt: 23. April 2016.
I showed up for another 200 miler in early 2016 to test how my training was coming along – part of the race going through the Joshua Tree area, the same territory I’d have to cross on my way to Vegas. I won and set a new course record – my 3rd back-to-back win at the 200 mile distance. Vegas In 24 was 2 months away and my 4-month training plan, the first plan I ever developed on my own, was being executed flawlessly. Zwift had just been introduced (make sure to join our Zwift Club), and I was training indoors more than ever before.
VegasIn24 was a beast. Die Distanz, die Höhenmeter und der brutale Wind (20-40mph), der einfach nicht nachließ und mich dazu zwang, stundenlang schräg gegen den Wind zu fahren. for countless hours – all of it unassisted and without drafting and 70%+ of the event occurring in the desert. Things went almost flawlessly except one small mishap, but I finished in 20:41:25 hours, the world’s fastest known time to this day, not bad for a 39-year old. And once again, I found myself all over the media with more people tweeting and writing about the event than I could keep track of – even Garmin sent out a 2-person camera crew to chronicle the whole thing. I loved it, how could you not?! If you have 3 spare minutes (you do because you read this far), check out the das Video zur Challenge an. Dann bekommst du ein Gefühl dafür, wie gnadenlos es wirklich war. Sei diesem Tag hat Ho’Omau VegasIn24 übernommen. Heute ist es eine offene Challenge für alle, die den Mut und Willen dazu haben. Inzwischen gibt es vier verschiedene Stecken, die alle am selben Welcome to Las Vegas Schild enden, an dem ich damals auch ins Ziel kam.
Kurz nach VegasIn24 pacte ich Jacqueline bei ihrem zweiten Marathon und machte noch bei zwei weiteren 200 Meilen Rennen mit. Beide mit dem gleichen Ergebnis: Sieg. Wenn ich damals bei einem Rennen über diese Distanz an den Start ging, wusste man inzwischen wer ich war und es gefühlt schon erwartet, dass ich gewinnen würde. Ich bin eigentlich kein Mensch mit großem Ego, aber ich muss zugeben: es hatte seinen Reiz. Es gab ein Problem: Ich liebte Triathlon mehr als Radfahren, mein letzter Ironman lag aber 3 Jahre zurück.
The Mediocre Return to Multisport
If some of the pain from my accident will never go away anyway, then what was I waiting for? It was the fear of yet another accident, injury, food poisoning, etc, after giving it my all. I also had much less time to train these days. Our business went through a gigantic crisis – long story – and we had to downsize, re-evaluate and restructure everything. This took time – in fact, it took countless years and the majority of the burden fell on me. In 2017, leading up to my first Ironman in about 4 years, I trained 6-7 hours a week, way less than desirable. I finished Ironman Santa Rosa, a new race on the circuit back then, in just over 11 hours. I wasn’t disappointed by the 11 hour finish – it had been 4 years and neither my swim nor my run were anywhere near their potential. I tried my luck once more in Cabo, where I previously came in 72nd overall, but I just wasn’t ready for prime time anymore. I was 41 now, was I simply too old? Maybe, but I didn’t think so.
Abgesehen von den endlos langen Arbeitsstunden hatte dieses Jahr natürlich auch seine guten Seiten. Die Jungs waren längst aus den Fahrradanhängern herausgewachsen, hatten ihre eigenen Fahrräder und machten es richtig gut! Kristi begann an ihrem Buch Breasts: The Owner’s Manual, a game-changer in women’s health zu schreiben, das sogar zum Bestseller wurde und im Bereich Frauengesundheit wirklich etwas verändert hat. Das brachte unsere ganze Familie auch dazu, unsere Ernährung komplett auf vegan umzustellen (etwas, das ich ehrlich gesagt schon viel früher hätte machen sollen. Remember my interest in nutrition?). Kristi brachte nicht nur einen Bestseller raus, sondern finishte ihren ersten Ironman 70.3 Oceanside (Respekt!!). Die Jungs feuerten uns anund lieferten mindestens genauso gut ab: sie rockten den Ironkids-Lauf, freundeten sich mit Mike Reilly an und verbrachten Zeit mit Fireman Rob. Als Krönung trafen sie bei der Tour of California auch noch Peter Sagan Jetzt mal ehrlich: wie machen die das?Wahrscheinlich ist das einfach einer der Vorteile, Drilling zu sein.
2018 stand Kristis Bestseller endlich in den Buchläden, Jacqueline war wieder zu Besuch und beim Ironman Maryland näherte ich mich leistungsmäßig wieder der 10 Stunden Marke. But sadly that’s as far as the memories go for that year. The boys seemed to advance faster than the eye could see while my endurance stayed stagnant. Basti fuhr seine ersten 100 Meilen auf der Rolle und Justin beschloss aus dem Nichts seinen ersten Marathon auf dem Laufband zu gehen - splitterfasernackt. Sie waren erst 9 Jahre alt. So maybe dad was rubbing off a little? Im Laufe des Jahres kam ich an einen Punkt, an dem ich genug hatte. Ich hatte es einfach satt, kaum Fortschritte zu machen. Ich wusste aus eigener Erfahrung, dass die Balance zwischen Arbeit, Leben und Training möglich war. Ich überdachte alles, nahm mir genau diese Zeit und richtete 2020 konsequent auf Erfolg aus. Ich änderte mein Mindset, meinen Tagesablauf und meine Trainingsroutine. Los geht´s!
The Final Cerveza Hiccup
Anstatt wie die Jahre zuvor Radrennen gewinnen zu wollen, fokussierte ich mich ganz bewusst auf meine größte Schwäche: das Laufen. Mit viel Geduld kamen das Tempo und die Distanz langsam wieder zurück. Einige Monate später stand ich zusammen mit meinem Bruder Alex an der Startlinie des LA Marathons. Er war extra aus Deutschland eingeflogen, um uns zu besuchen und einen langen „Lauf" , denn auch ihn packte jetzt das Ausdauerfieber. Sorry, Alex, das geht auf meine Kappe. Von einer neuen Bestzeit war ich weit entfernt, aber da war es wieder: dieses besondere Gefühl. Genau dieses Gefühl, als ich mit einem breiten Grinsen vor dem Haus saß. Ich wusste: Ich bin zurück. Und ich war bereit, wieder richtig anzugreifen. 2020, wir kommen. Von hier aus konnte es eigentlich nur noch bergauf gehen.
Alex erwischte noch den letzten Lufthansa-Flug aus den USA, bevor eine Woche später der Shutdown war. Du warst dabei, du hast die Zeit selbst miterlebt. Darüber kann man eigentlich nicht mehr viel sagen. Covid war schlimm. Für alle, die im Alltag Bewegung und ein aktives Leben brauchte und ebenso für alle anderen.
Nach zwei Jahren, die sich wie ein großes Nichts angefühlt haben, ging es 2022 plötzlich wieder richtig los. Was hätte besser gegen den lang aufgestauten Corona-Frust geholfen, als sich direkt für gefühlt eine Million Rennen anzumelden? Unser Sohn Sebastian ist mittlerweile ein starker Radfahrer geworden. Mit nur 12 Jahren gewann er seinen ersten Titel als California State Champion im Straßenradsport. Das war noch nicht alles: 2023 legte er nach, genauso wie 2024. Außerdem gewann er das Zeitfahren und qualifizierte sich für das Team USA Juniors! Wir standen oft zusammen an der Startlinie und Basti wurde zum jüngsten Fahrer, der einige der härtesten 100 Meilen Rennen Südkaliforniens in Angriff nahm: Tour de Big Bear, Mullholland Challenge, Mt. Laguna Classic, Heartbreak Hundred. Jedes einzelne dieser Rennen hat massive Anstiege und ist nichts für schwache Nerven und Beine. Auch nach vielen Jahren wurde ich bei Rennen wiedererkannt. Jetzt ging es aber nicht um mich, sondern um UNS: „Schau mal, da sind die Funks!“
Ho’Omau for Life
2022 gab mir die nötige Grundlage, um wieder an mein altes Leistungsniveau heranzukommen und 2023 war es endlich an der Zeit. Ich versuchte mir den Ho’Omau Gedanken immer wieder zu verinnerlichen und danach zu leben und zwar niemals aufzugeben. Ich schaute nicht zurück, sondern nach vorne. Der zehnjährige Fluch nach meinem Radunfall war endlich gebrochen. In diesen zwei Jahren nahm ich an 27 Rennen teil: 6x Ironman, 4x 70.3 und viele Radrennen. Ich ging sogar bei BWR und Unbound an den Start (inklusive eines kurzzeitigen Schnurrbarts)und einer neu entdeckten Begeisterung fürs Graveln. Das Highlight für mich war meine Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft in Nizza. Es fand zum ersten Mal nicht in Kona statt. Dadurch konnte ich fast meine ganze europäische Familie sehen. Als wäre das nicht genug, starteten mein Bruder Alex und ich 6 Tage später beim Ironman Italy. Für Alex war es der zweite Ironman, aber für uns beide der erste, den wir gemeinsammachten. Und für mich war es mein erster Back-to-Back-Ironman. Warum auch nicht? 2025 stand ich wieder bei der Weltmeisterschaft in Nizza an der Startlinie und ich freue mich jetzt schon darauf, 2026 dafür nach Kona zurückzukehren, diesmal gemeinsam mit den Frauen.
Hier sind wir also, 120+ Rennen später, viele Erlebnisse, Rückschläge und ein steiniger und langer Weg zurück zur Bestform. Ich brenne noch genauso sehr wie an dem Tag, an dem ich zum ersten Mal eine Ziellinie überquert habe. Du hast bis hierhin bestimmt schon mindestens eine Tasse Kona-Kaffee getrunken. Das ist tatsächlich nur die Kurzfassung meiner Geschichte. Die umfangreiche unternehmerische Seite meines Werdegangs habe ich dabei fast ganz außen vor gelassen.
Ich gründete Ho’Omau Endurance nicht nur wegen der vielen Erfahrungen im Lernen, Planen, Testen, Trainieren, Austausch mit anderen und Investitionen in diesem Bereich und in Wettkämpfen, der vergangenen 25 Jahre. Es entstand auch aus der Erkenntnis, dass es unglaublich viele Athletinnen und Athleten gibt, denen genau das Grundlagenwissen fehlt, das ich mir über all die Jahre aufbauen konnte. Ho’Omau war für mich die ideale Möglichkeit, dieses Wissen weiterzugeben und etwas zurückzugeben, ohne dabei meinen eigenen Weg im Ausdauersport aus den Augen zu verlieren.
The Simple Truth of it All
If all you take away from my very long story is one thing, let it be this: If you are overweight, if you don’t exercise, if you smoke a pack a day, if you can’t run a mile, if you eat junk food all the time, if you have an injury or are on the mend from one, if you drank and partied when you were younger (or still do today), if your kids’ schedule and lack of willingness to do basic chores drives you crazy (triplets, anyone?), or are too busy running a business – I hear you LOUD AND CLEAR!
ABER: Wenn du den Ho’Omau Spirit für dich annimmst und lebst, ist nichts davon ein Grund, nicht gesund, sportlich und fit zu sein - vielleicht gut in Form, vielleicht sogar in absoluter Topform und jeden Morgen mit voller Energie aufzuwachen, bereit für alles, was kommt. Am Ende entscheidest du! Du! Niemand sonst!
Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst oder auf deinem Weg im Ausdauersport Unterstützung brauchst, findest du bei Ho’Omau unglaublich viel Wissen, Orientierung und Hilfe. Genau deshalb habe ich all das aufgebaut.
Wenn du meinen Weg weiter mitverfolgen möchtest, kannst du die monatliche Triple Breakdown Serie abonnieren, bei einem virtuellen Workout mit Club Ho'Omaudabei sein, dich für eines unserer besonderen Trainingslagerneue Rezepte aus unserer Race-Ready KitchenClub Ho’Omau dabei sein, dich für eines unserer besonderen Trainingscamps anmelden, neue Rezepte aus unserer Race Ready Küche ausprobieren oder vielleicht sogar bei einer VegasIn24 Vegas In 24 Challenge an der Start- oder Ziellinie stehen.
You can always drop me a line for whatever reason (use our SyncUp Chat oder Global Athlete Directory to look me up).
Ho’Omau und Mahalo fürs Lesen!

USA Track & Field
Certified Level I Coach

USA Cycling
Level III Certified Coach

USA Triathlon
Level I Certified Coach
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National Academy of Sports Medicine
Certified Sports Nutrition Coach
Stretching & Flexibility Coach
Corrective Exercise Specialist
Performance Enhancement Specialist

IRONMAN U
Certification in progress

TrainingPeaks
Level I Accredited Coach
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Serotta Intl. Cycling Institute
Certified Bike Fitting Professional (In progress)

U.S. Center for SafeSport
SafeSport Trained

TrueSport / U.S. Anti-Doping Agency
Safe & Clean Sporting
Coaching Ethics
Supplements
Energy Drinks

American Red Cross
First Aid, CPR & AED Certified

National Center for Safety Initiatives
Background Verified
Anstehende Aktivitäten & Wettkämpfe
2023 nahm ich an 16 Wettkämpfen teil und absolvierte 5 volle Ironman, darunter die Weltmeisterschaft und meinen ersten Ironman an zwei aufeinanderfolgenden Rennen. 2024 war mein Rennkalender mit 8 Rennen etwas strukturierter, inklusive der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Chattanooga und erneut in Arizona. 2025 standen 7 Rennen mit 3 vollen Ironman auf dem Programm. Das wichtigste Rennen der Saison war für mich die Ironman Weltmeisterschaft in Nizza; nach einer herausfordernden Saison infolge der Palisades-Brände. Mein A-Rennen 2026 ist die Weltmeisterschaft in Kona und die Vegas In 24 Phoenix Route im April. Meinen aktuellen Rennkalender findest du unten. Ich hoffe, wir sehen uns bei einem dieser Rennen.
2026
Februar: Surf City Marathon
März: Singletrap Stampede
März: 70.3 Oceanside
April: Vegas in 24 (Phoenix Route)
Mai: OC Marathon
Mai: O’Neill Trail 50K
Mai: Pacifico 50K Ultra
Juli: Palisades Will Rogers 10K
Juli: 70.3 Luxembourg
September: 70.3 Santa Cruz
Oktober: Ironman World Championship
Oktober: Ironman California
November: Ironman Florida (wenn notwendig)
Strava
Folge mir auf Strava:
Du findest mich ganz einfach auf Strava. Geh einfach auf mein Stravaprofil oder suche in der Strava App nach "Andy Funk".
Tritt außerdem unbedingt dem Ho’Omau Endurance Strava Club bei! Dort findest du Strava-spezifische Ankündigungen, Club-Events und das aktuelle Leaderboard (Spoiler: Ich stehe meistens nicht auf Platz 1).
Zwift
Ich nutze Zwift schon seit dem Launch Ende 2025, als Watopia noch eine winzige Insel war und mehr als 25 Fahrer gleichzeitig fast schon ein Highlight waren. Es war einfach legendär: jeden Tag ging es um grüne, orange oder gepunktete Trikots. Du hast Zwift noch nicht ausprobiert? Dann wird’s Zeit!
Verbinde dich mit mir auf Zwift:
- Lade dir die Zwift Companion App für dein iOS oder Android Gerät herunter.
- Öffne die App, klicke auf "Mehr" und anschließend auf "Zwitter finden".
- Suche nach "Andy Funk" und klicke dann auf das
Icon. - Wenn du benachrichtigt werden möchtest, sobald ich eine Einheit starte, aktiviere außerdem das
Icon.
Tritt dem Ho’Omau Endurance Zwift Club bei:
- Wenn du die Zwift Companion App nicht hast, tritt über den Webbrowser bei - ansonsten:
- Öffne die Zwift Companion App.
- Klicke auf "Clubs" und anschließend auf "Alle Clubs".
- Suche nach "Hoomau Endurance Zwift Club" (Clubfarben: Pink & Dunkelblau)
- Klicke auf den Club und wähle "Mitglied werden" aus.
Wir sehen uns in Watopia, London, Richmond, Makuri, New York oder anderswo!
Wenn du mit mir in Kontakt treten möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten (manche besser als andere).
Schick mir eine Nachricht
Die Ho’Omau Website basiert auf einem globalen Netzwerk von Athletinnen und Athleten. You can text me on this network and it’s really quite simple. Ich schaue regelmäßig in meine Nachrichten, daher stehen die Chancen gut, dass ich deine Nachricht direkt in meinem Feed sehe. So gehst du vor:
- Lege dir einen kostenlosen Ho’Omau Account an (klicke oben in der Leiste auf „Sign Up“).
- Geh auf mein Athletenprofil und füge mich dort als Freund hinzu.
- Gehe zum Athlete Chat, suche nach meinem Namen und schreib mir - fertig!
